Neue KeyKegs aus gebrauchten KeyKegs - das erste recycelte KeyKeg!

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Lightweight Containers zeigte auf der Drinktec das erste recycelte KeyKeg, das zu etwa 10 % aus recycelten KeyKegs und zu 30 % aus anderem wiederverwendetem Material besteht. Lightweight Containers möchte diesen Anteil allmählich steigern, indem sie so viele KeyKegs wie möglich einsammelt. Jan Veenendaal, CEO von LWC: „Wir glauben, dass nur die nachhaltigen Unternehmen und Zulieferer eine Zukunft haben, die gemeinsam recycelbare Produkte herstellen. Letzten Endes gibt es nur Platz für Produkte, die unser Ökosystem nicht schaden.“

Durchbruch
Die Kunststoff-Recycling-Industrie ist eine relativ junge Branche, die sich noch in der Entwicklung befindet. Dies bedeutet, dass komplexere Kunststoff-Verbundprodukte noch nicht in großem Maßstab recycelt werden. "Deshalb haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit einigen Vorreitern der Recyclingindustrie neue Recyclingmethoden zu entwickeln", sagt Bert Hansen, Chief Technology Officer von Lightweight Containers: "Wir haben 2,5 Jahre nach den besten Technologien gesucht und ein eigenes Projekt gestartet. Damit stehen wir am Beginn eines großen Durchbruchs. Wir sind jetzt soweit, dass wir gebrauchte KeyKegs auf spezielle Recyclinglinien verarbeiten können. Das KeyKeg hat ein recycelbares Design und besteht zum größten Teil aus Monomaterial, dies hat die Entwicklung enorm beschleunigt. Wir können bereits 81 % des KeyKegs wiederverwerten und dieser Prozentsatz steigt noch weiter."

Erfolgreiche Sammelmethoden
Lightweight Containers hat zwei Pilotprojekte für das Einsammeln der gebrauchten Einweggebinde gestartet. Anita Veenendaal, Chief Commercial Officer: "Die Logistik ist eine Herausforderung. Schließlich möchten wir den Logistik-Prozess so gestalten, dass die CO2-Emissionen der Transporte so gering wie möglich sind und die Verarbeitungskosten durch das gewonnene Material gedeckt werden. Wir haben verschiedene Modelle entwickelt, die wir aktuell testen. So probieren wir mit der Stadt Amsterdam in den Niederlanden und diverse Getränkehändler verschiedene Modelle aus. In England testen wir Best Practice-Verfahren für das Einsammeln bei großen Festivals. Die eingesammelten, gebrauchten KeyKegs werden in den Sammelunternehmen komprimiert und zu Tausende in unsere Recyclinganlage gebracht. Die Getränkehändler sehen es als Service für ihre Kunden und in der Gastronomie arbeitet man auch gerne daran mit. Wir möchte so einen Katalog an erfolgreichen Sammelmethoden erhalten, mit dem wir alle Beteiligten der Lieferkette einschließlich der Behörden beraten und wo möglich unterstützen können."

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